Daran hatten die Stiftsherren damals im Mittelalter nicht gedacht, denn sie wohnten ja gleich nebenan. Und später gab es ein stilles Örtchen am Wisseler Friedhof im Rahmen der Leichenhalle. Nun hat die Kirche nach gut 900 Jahren zum ersten Mal einen eigenen stillen Ort im Nordturm. Gerade bei Beerdigungen mit auswärtigen Gästen oder bei Chorproben vor dem Gottesdienst oder bei aufgeregten Kommunionkindern stellt sich häufig ein Bedürfnis ein, dem nun abgeholfen werden kann: Fa. Peters und Fa. Brauers sowie Frau Graven haben nun endlich ganze Arbeit geleistet, nachdem der Kirchenvorstand mit der unteren Denkmalbehörde und der Stadt Kalkar alle Genehmigungen eingeholt hatte. Allen Beteiligten gilt dazu Dank! Der Zugang ist vorne durch die Tür im linken Querhaus.

