AvD-Schatzkiste
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Sonntagsgedanken
2. Sonntag im Jahreskreis A
© Alois van Doornick, Bild und Botschaft
139. Paulus: Mission angesagt. Langenbergflügel um 1900 gemalt in der Stummelschule von Albert Kreusch aus Grieth, Öl)
(2. So. A Jes 49, 3-6; 1 Kor 1, 1-3; Joh 1, 29-34)
Im Bild
Nur in den vierzehn Tagen vor Ostern ist der geschnitzte Griether Retabel geschlossen und zeigt auf seiner Außenseite die Patrone der Glaubensverkündigung. Gerade Grieth hat im Namen die Doppelung der „Kirchensäulen“ Petrus und Paulus, wo Petrus (Mitte linke) traditionell als Bewahrer und Amtsträger gilt und Paulus (Mitte rechts) als der Gesandte und eifrige Missionar für den Mittelmeerraum bis Rom. Ihnen zugesellt sind in Grieth Ludgerus und Bonifatius, die Missionare des 7. und 8. Jahrhunderts für den Niederrhein und ganz Deutschland sowie der junge Jesuitenschüler Aloisius und der junge römische Glaubenszeuge Viktor.
Die Botschaft
Gleich nach Ende der Weihnachtszeit beginnt im Lesejahr A die zweite Sonntagslesung aus dem 1. Korintherbrief mit den ersten Zeilen des Paulus und seinem Gruß an die Gemeinde. Dabei hat der Apostel Paulus manche Streitfrage zu lösen. Er beginnt aber mit seinem eigenen Namen und der gemeinsamen Basis: „Paulus, durch Gottes Willen berufener Apostel Christi Jesu, und der Bruder Sosthenes an die Kirche Gottes, die in Korinth ist - die Geheiligten in Christus Jesus, die berufenen Heiligen -, mit allen, die den Namen unseres Herrn Jesus Christus überall anrufen, bei ihnen und bei uns. Gnade sei mit euch und Friede von Gott, unserem Vater, und dem Herrn Jesus Christus!“
Wir sollten die seelsorgliche Bewegung zu den Menschen eines Paulus oder eines Arnold Janssen nicht zu gering achten und nicht zu wenig nachahmen: Jesus hat gesagt: „Geht!“ Die alttestamentliche Lesung spricht vom „Licht für die Völker“. Johannes im Evangelium verweist die Apostel auf das Mitgehen mit Jesus, der zu den Menschen geht: „Seht das Lamm Gottes!“ Es geht darum, mit Heiligem Geist zu taufen wie er. Wir wären von „allen guten Geistern verlassen“, wenn wir diese Suchbewegung nach außen unterlassen: Der Apostel Paulus ist für unsere ehrenamtliche und hauptamtliche Arbeit aller Gruppen ein richtungsweisender Patron.
Für Jesus in den Gemeinden unterwegs: Paulus mit missionarischer Energie
(nach GL 381 Dein Lob, Herr ruft, oder GL/MS 869 Heut singt dem Herrn)
1. Apostel Paulus, großer Mann, wer heute wohl verstehen kann, was du uns hast gegeben?
Was wäre denn geworden nur, hätt`st du uns nicht auf Christi Spur gesetzt mit deinem Leben?
2. Als Kind trugst du von König Saul den Namen. Durch dich heut ist „Paul“ weltweit verbreitet worden.
In Tarsus und Jerusalem hast Glauben du studiert, zudem wollt‘st Christen du da morden.
3. Damaskus bracht‘ dir Jesu Licht, zu Hause hielt’s dich seitdem nicht: Du musstest Christus künden.
Dass Glauben Freiheit, Kreuz Gewinn, dass Liebe Leben, Einsatz Sinn gibt, sollt‘ man allseits finden.
4. In der Türkei, in Griechenland: Du machtest Jesu Wort bekannt, wollt’st nirgends lahm lang bleiben.
Vom Zelte-Nähen lebtest du und fandest überall nie Ruh: Wollt‘st predigen und schreiben.
5. Dass nahe uns der Tag des Herrn, das mahntest du, das schriebst du gern: Der Himmel steht weit offen.
Zur Glaubensfreude, Wachsamkeit riefst du, zu nutzen unsre Zeit, denn Christen dürfen hoffen.
6. Gib, dass Gemeinden allezeit als Gläub‘ge wirken ohne Streit und teilen Gottes Gaben.
Talente, Geisteskräfte sind reich da in manchem Gotteskind, weil Christen Liebe haben.
7. Die Briefe muntern zum Gebet, dass unser Werk von früh bis spät steh unter Gottes Segen.
Das Brot zu brechen, feiern Gott, steht den Gemeinden zu Gebot, im Herzen Dank zu hegen.
8. Nach schweren Reisen, Schiffbruch, Not stand dir bevor in Rom der Tod: Dir blieb nur noch das Schreiben.
Dass Christus dir dein Leben war, dein Freund, Licht, Trost, Halt wunderbar: Die Botschaft darf uns bleiben.
9. Dir, Paulus, dankt die ganze Welt. Die Briefe sind uns zugestellt, dass heute wir sie lesen.
Dein Christuszeugnis uns bewegt und deine Energie uns trägt. Führ uns auf Himmelswegen!
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Taufe des Herrn im Jahreskreis A
© Alois van Doornick, Kalkar: Bild und Botschaft
81. Der Geist des Herrn ruht auf mir. Johannes der Täufer, Fenster Stummel-Schule St. Regenfledis Hönnepel. Glasmalerei Derix Goch-Kevelaer, gestiftet Fam. Theodor Seegers um 1908
(3. Advent B: Jes 61, 1-2.10-11; 1 Thess 5, 16-24; Joh 1, 6-8.19-28)
Im Bild
Der neugotische Fensterzyklus in St. Regenfledis Hönnepel ist von dichter bildlicher Qualität, wobei die Bildelemente den mittelalterlichen Darstellungen wie z.B. bei Jan Joest in St. Nicolai Kalkar entlehnt sind: Göttliche und menschliche Welt sind bei diesem Bild der Taufe Christi streng getrennt: In der heraldisch starken linken Seite ist die Trinität aus Gottvater, Gott-Sohn und der Heilig-Geist-Taube präsentiert, während der Täufer in ganzer Größe die rechte Seite einnimmt. Gottvater, umgeben vom „Auge Gottes“ mit der Segenshand und der Weltkugel, der Geist wie aus der Sonne hervorkommend, der Sohn mit dem Kreuznimbus im Wasser betend stehend, während ein Engel sein rotes Königsgewand anreicht und unten die Blumen der Reinheit aufblühen, während rechts das Blutrot des Martyriums des Täufers blumig aufsprießt. Der Täufer reicht mit der Jakobsmuschel taufend in die linke Bildhälfte hinein und stützt sich mit seiner Linken auf das Kreuz mit der Siegesfahne und dem Spruchband: „Ecce Agnus Dei!“: „Seht das Lamm Gottes!“ aus der Predigt bei der Begegnung mit Jesus. Nicht unbeabsichtigt stehen im Bild parallel die Geisttaube zum Kopf des Täufers und in der Senkrechten die beiden Gestalten der beiden „Vettern“ Jesus und Johannes einander zugeneigt, barfuß und in weiße Gewänder gehüllt. Das ganze Fensterbild steht noch einmal gerahmt in gotischem Maßwerk vor einem blauen Himmel. Johannes steht höher, weil er sagt: „Mitten unter euch steht einer, den ihr nicht kennt!“ (Joh 1,26) Und Jesus steht mit beiden Beinen auf der Erde und „taucht“ ein in die Erdenwirklichkeit. Dass der Täufer im prophetischen Braun des Kamelhaarmantels göttlich handelt, spiegelt sich im Braun des Untergewandes bei Gottvater.
Die Botschaft
„Mitten unter euch steht der, den ihr nicht kennt!“ Wort für Wort kann man dieses Prophetenwort meditieren. Das „mitten unter euch“ taucht im Alten Testament z.B. auf: „Denn ihr habt den HERRN, der mitten unter euch ist, verworfen und habt vor ihm geweint und gesagt: Warum sind wir aus Ägypten weggezogen? (Num 11,20) Josua sagt später den Weggezogenen: „Daran sollt ihr erkennen, dass ein lebendiger Gott mitten unter euch ist. (Jos 3,10) und Jesus wird vom Reich Gottes sagen: „Man kann auch nicht sagen: Seht, hier ist es! oder: Dort ist es! Denn siehe, das Reich Gottes ist mitten unter euch.“ (Lk 17, 21)
Auf Krippendarstellungen wird das Kind Jesus im Mittelalter unterhalb der Nasen von Ochs und Esel und unterhalb der Engel dargestellt: „Du hast ihn nur ein wenig unter die Engel erniedrigt, mit Herrlichkeit und Ehre hast du ihn gekrönt, alles hast du ihm unter seine Füße gelegt. … den, der ein wenig unter die Engel erniedrigt war, Jesus, ihn sehen wir um seines Todesleidens willen mit Herrlichkeit und Ehre gekrönt“ sagt der Hebräerbrief (2, 7-9) Da spricht am Ende des 20. Jahrhunderts Hanns Dieter Hüsch vom „herunter gekommenen Gott“.
„… steht der, den ihr nicht kennt“: Schon der Apostel Paulus hatte bei den Griechen versucht, den Gottessohn Jesus Christus im Tempelbezirk Athens zu platzieren in dem Tempel, den die Griechen „einem unbekannten Gott“ gewidmet hatten (Apg 17, 23). Gott ist uns unvertraut, unbekannt geworden. Unser heutiges „social distancing“ ist ein „religeous distancing“ geworden: Wir stehen am liebsten hinten im Tempel, gern am Rand, nicht so ganz vorn, nicht so nah dran, drängeln uns nicht vor. Johannes will Jesus bei den Leuten bekannt machen, er stellt ihn vor. Er stellt ihn uns anders vor, als wir uns Gott vorstellen würden: „Lamm Gottes“. Der „leidende Gottesknecht“ aus den Jesaja-Büchern klingt da an, der König mit der Dornenkrone, der still duldende, das Krippenkind außerhalb des Ortes Bethlehem, der von Anfang an „draußen steht“, der aber nach draußen zu den Armen geht, vors Tor, gemein mit Sündern, bei einfachen Leuten, mit einem Grab bei Verbrechern statt ehrenvoll in der Stadt.
Wie kennen wir Jesus? Wieviel liegt uns daran, ihn näher kennen zu lernen? Wenn er „mitten unter uns“ ist, wo denn genau? Bei welchen Menschen spüre ich ihn? In welchen Situationen habe ich ihn erkannt? Wo müsste ich mich herabbeugen, mich bücken, mich niederknien? Martin Buber in den „Erzählungen der Chassidim“ (S. 191): Der Knabe Jechiel kam weinend zu seinem Großvater gelaufen: Ich habe mich versteckt und keiner will mich suchen! Ja, sagte der, so spricht Gott auch: „Ich verberge mich, und keiner will mich suchen.“ - „Mitten unter euch steht der, den ihr nicht kennt, der nach mir kommt. Ich bin nicht würdig, ihm die Riemen der Sandalen zu lösen“, sagt der Täufer Johannes. In diesen Tagen können wir ihn suchen und kennenlernen. Als Lamm. Als Kind. Von seiner guten Seite.
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Heilige drei Könige im Jahreskreis A
© Alois van Doornick,
Kalkar:
Bild und Botschaft
87. Gesamtschau der „Weihnachtsseite“
(2. So. n. Weihn. C: Sir 24, 1; Eph 1, 3;Joh 1, 1)
Bild und Botschaft
Die Tafelbilder im Hochaltar der Liebfrauenbruderschaft verherrlichen das Wirken der Gottesmutter, der Patronin der Bruderschaft und das Leben und die Passion Christi.
Die zehn Tafelbilder sind den Evangelien der Festtage zuzuordnen von Advent bis zum Passionssonntag:
Verkündigung; 4. Advent; Geburt: Weihnachten; Beschneidung: 1. Januar; Anbetung der Könige: Erscheinung des Herrn, 06. Januar; Darstellung im Tempel: 02. Februar; Zwölfjährige im Tempel: Heilige Familie/Josef; Taufe Jesu: Sonntag nach Dreikönige; (darin: Versuchung Jesu: 1. Fastensonntag); Verklärung Christi: 2. Fastensonntag; Samariterin am Jakobsbrunnen: 3. Fastensonntag; Auferweckung des Lazarus: 5. Fastensonntag.
Jan Joest verwendet klare und gleich wiederkehrende Farben: Jesus im Purpur des nahtlosen Gewandes; Maria im Blau der Treue; rot für den Königsmantel, den Märtyrer, den Liebenden; weiß für die himmlische Reinheit; grün für „Jünger“.
Die Einzelbilder sind auf Mittelachse zentriert. Im diagonalen Mittelpunkt ist meist das Wichtige. Die meisten Bilder haben einen Vordergrund, einen Mittelgrund und in sich weitenden Öffnungen einen Hintergrund: Die Musik spielt auf allen Ebenen, oft auch den Betrachter im Halbkreis nach vorn einbeziehend oder durch den Spiegel oder durch aus dem Bild herausschauende Leute. Weitere Kreise, Dreieckbeziehungen oder Bezugslinien lassen sich über die Gesichter, Hände, Arme oder den Faltenwurf ziehen. Weite Linien lassen sich auch über alle Bilder hinweg darstellen anhand der Bewegungen oder der Konzentration der Köpfe. Über alle Bilder hinweg stehen die Personen „richtig“ zueinander. Die meisten Köpfe stehen auf Zweidrittel Höhe. Das Gewicht der Farbflächen zueinander ist abgestimmt.
Die sechs oberen Bilder haben Bezug zum Haus oder Tempel, die unteren Bilder spielen in der freien Landschaft. Zu den schlicht gekleideten biblischen Personen gesellen sich einige in extravaganten Kleidern, dies entweder bei herausragenden Juden oder bei den dem Geschehen hinzugestellten Personen wie bei der Beschneidung, der Anbetung der Könige, der Darstellung im Tempel oder dem Lazarusbild, deren Porträts nicht leicht zu entziffern sind.
In allen Bildern ist die Selbstoffenbarung Gottes, die Vorstellung des Jesus als Christus Thema sowie die Anbetung und Verehrung Jesu. Dazu stehen manche Bilder gezielt übereinander: Beschneidung (= Namensgebung) und Taufe; Verkündigung, Darstellung vor den Königen/Welt und Verklärung; Sündenfall Adams und Evas, Mariä Reinigung (Lichtmess) und die (5x geschiedene) Samariterin; die Schmerzen der Suche der Eltern und die Trauer über Lazarus.
Die wichtigsten alttestamentlichen Bezüge sind eingearbeitet: Adam und Eva, Gideon, das Haus David, Mose und Elija, Jesaja (durch Ochs und Esel), Gabriel, die Beschneidung, der Tempel, die fünf Bücher der Thora, die Pharisäer und Schriftgelehrten …
Bleibt die Frage, welche Szenen der Schieber vor der Predella enthielt: Hochzeit zu Kana? Sturm auf dem See? Schlüsselübergabe an Petrus? Brotvermehrung? Bergpredigt? Waren es vier, drei oder zwei Szenen?
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2. Sonntag nach Weihnachten im Jahreskreis A
© Alois van Doornick, Kalkar, Bild und Botschaft
199. Eine starke Frau. Douverman-Madonna im Pariser Mittelalter-museum Musée Cluny, Spätwerk um 1540
(2. So. n. Weihn.: Sir 24, 1-16; Eph 1, 3-6; Joh 1, 1-14)
Im Bild
Blättert sie noch oder liest sie schon? Will sie dem Kind etwas erklären oder doch etwas vorlesen? Der kleine Jesus blickt jedenfalls ziemlich interessiert hoch zum Gesicht der Mutter. Maria zeigt Zuneigung und Zuwendung. Und er hält mit seiner Hand das Buch genauso fest wie seine Mutter, sonst würde es herunterfallen. Maria hat schließlich nur zwei Hände: Eine Hand für das Buch und eine für das Kind.
Die im Vergleich zur ganzen Figur großen Kniee verdeutlichen nur noch mehr die Herkunft des Kindes aus ihrem Mutterschoß, zumal das große Buch so offen uns vor ihrem Bauch präsentiert wird. Der reiche, massive Faltenwurf des Gewandes stellt Bibel, Kind und Kopf der Maria noch mehr in den Blick. Die grazilen im Buch blätternden Finger Marias erinnern an Jan-Joests Pfingstbild im Hochaltar von St. Nicolai. Lässt die „Pater-noster-Schnur“, mit der das Kind mit der rechten Hand spielt, an die Rosenkranzbruderschaften in Köln und Kalkar denken? Friedrich Gorissen „entdeckte“ 1965 dieses Spätwerk Henrick Douvermans im Pariser Musée Cluny. Maria füllt den „Sitz der Weisheit“ der Bibel ganz aus!
Die Botschaft
Über dieser in der Kunst so seltenen Darstellung einer lesenden Maria mit sowohl der großen Bibel als auch dem Kind auf dem Schoß schwebt das Wort aus Joh 1, 14: „Und das Wort ist Fleischgeworden und hat unter uns gewohnt und wir haben seine Herrlichkeit geschaut …“ Fromme Beter sprechen diesen Satz im „Engel des Herrn“ morgens, mittags und abends und danken so, dass Gott in Jesus Himmel und Erde verbindet. Und sie wertschätzen Maria mit ihrer Bereitschaft, Gott diesen „Platz einzuräumen“. Denn „auf die Niedrigkeit seiner Magd hat er geschaut“. (Lk 1, 46ff.)
Für die mittelalterlichen Beter führt eine solche Darstellung pädagogisch einerseits zur Danksagung für die Menschwerdung Gottes, aber andererseits zur Anleitung zum Bibelstudium und drittens zur tiefen Marienfrömmigkeit. Das Magnificat könnte Maria sich im Alten Testament abgeschaut haben vom Lob Hannas (1 Sam 2), der Mutter des Propheten Samuel, die nach vielem Wallfahren ihr spätes Kind dem Tempel überlässt. Sie würde auch in der Bibel die Stelle finden „Du Bethlehem im Lande Juda bist keineswegs die geringste unter den Fürstenstämmen von Juda, denn aus dir wird einer hervorgehen, der …“ (Micha 5, 1) Auch die Jesaja-Stellen (7, 13; 11, 1) von der Jungfrau, die empfängt, oder dem neuen Trieb aus der Wurzel des Jesse. Mit der Gottesmutter darf man forschen nach den für sie damals ja nur alttestamentlich greifbaren Bibelstellen über den Erlöser: D e r neue Prophet, der verheißene Messias und „Gesalbte“ Gottes, d e r Hohepriester des Neuen und ewigen Bundes, d e r Gute Hirt seines Volkes, d e r König (mit der Dornenkrone), der Zeuge Gottes, der verheißene Sohn Abrahams, Isaaks und Jakobs. Was sagt die Schrift über den Christus? Wo stehen die Lieder Israels, um Gott zu ehren, zu preisen für die Erwählung? Wo stehen die Texte der Weisheit aus tausend Jahren: Das Mittelalter kannte und ehrte Maria als Thron und Sitz der Weisheit! Die Bewegung der Linken Marias fragt beinahe nach einem Lesezeichen für gefundene Christusbelege oder schöne Gebets- und Meditationsstellen.
Das Rosenkranz-haltende Kind will fast Maria etwas von den Lippen ablesen und lädt uns ein, die ganze Lebensgeschichte und alle Ereignisse ihres Lebens zu bedenken. Die Heilige Schrift nicht kennen, heißt Christus nicht kennen, meint Hieronymus zu einer Frau und ergänzt : „Liebe die Heilige Schrift und die Weisheit wird dich lieben. Liebe sie zärtlich und sie wird dich beschützen. Sie sei für dich wie deine Halsketten und deine Ohrringe.“
A wie Anfang
„Im Anfang“ die Welt, „im Anfang“ das Wort:
Mit doppeltem „A“, du Maria, du Ort,
ja Ort allen Anfangs der Allgegenwart
des allmächt‘gen Vaters in menschlicher Art.
Du hilfst uns beim Anfang, zu finden sein Wort.
Du bist uns im Suchen der richtige Ort,
wo Gottes Anfangen wächst immer uns zu.
Du Frau mit dem Kind, vom Beginnen sprichst du.
Dein Ausharren, Aushalten stark war und klar,
Patronin der Anfangenden, nimm gut uns wahr!
Zum „A“ in dem Namen klingt „I“-Aufbruch schon,
im klingenden „I“ keimt vom Geist heller Ton.
Wie irdisch ist schwindend der Wille in uns:
Beginnen gib immer in viel Liebenskunst.
Patronin der Anfangenden, Geist gib uns weit,
im Anfang den Fortgang, im Ziel Ewigkeit!
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Hl. Familie und Hochfest der Gottesmutter im Jahreskreis A
© Alois van Doornick, Kalkar: Bild und Botschaft
26. Ihr werdet ein Kind finden. Annenaltar in St. Nicolai Kalkar ca. 1520, Eiche, unbekannter Meister
(1. Sonntag nach Weihnachten A Sir 3, 2; Kol 3, 12-21; Mt 2, 13-23; Lk 2,16-21)
Im Bild
Der aus dem Dominikanerkloster stammende Annen-Altar zeigt den oben vom Engelschor voller Instrumente umgebenen Gottvater segnend auf den Sohn zwischen Maria und Anna herabschauen, die auf einer Bank sitzen umgeben von Josef und den drei legendären Männern Annas: Kleopas, Salomas und Joachim. Sie zeigen den „Leib Christi“ auf dem Messaltar, der um 1900 von Ferdinand Langenberg ein prüdes Tüchlein verpasst bekam. Die von Josef angereichten Trauben verweisen auf das „Blut Christi“ und die geahnte Kreuzigung.

Die Deutung
Menschenskind
Wen bringst du nicht alles in
Bewegung
Maria und Josef und die Hirten
und die Könige
Die Bibelschreiber und die
Zeitrechnung
Die Krippenbauer und
die Weihnachtsfeiern
Die Kinder und die Werbestrategen
Gottvater, Großmutter, Mutter, Kind
Die Beter und die
Weihnachtseinkäufer
Die Maler und die Theologen
Die Urlauber und die Musikvereine
Die Krippenspieler, die Kirchenchöre
Die Friedenswilligen, die Weltkirche
Die Familien und die Engel
Und mich
Menschenskind
Ich? Kindbewegt? Kindangeregt?
Ich? Zum Kind geführt?
Vom Kind verführt?
Ich? Kinderleicht?
Mit Kindesaugen?
Ich? Kindlich lächeln?
Kindlich Herz?
Menschenskind Gottesgeschenk Spiegelbild Rollentausch
Gotteskind Menschenkind
Und er stellte ein Kind in ihre Mitte
Wer dieses Kind um meinetwillen aufnimmt
Wenn ihr nicht werdet wie die Kinder
Wer das Himmelreich nicht aufnimmt wie ein Kind
Menschenskind
Ich? Fassen mit Kinderhänden
Ich? Schauen mit großen Augen
Ich? Dich in die Arme nehmen
Ich? Staunend dich hören
Ich? Dankbar lächeln
Ich? Fröhlich dir singen
Ich? Spielend begreifen?
Ich? Kindlich beten?
Menschenskind
Sucht Menschenkind
Sucht Kindmenschen
Sucht Kindohren
Sucht Kindaugen
Sucht Kindherzen
Sucht Gotteskinder
Er das Menschenkind
Menschenskinder,
Wer hat die Kinder gemordet
Wer hat den Kinderglauben sterben lassen
Wer tötete das Kind im Manne
Wer tilgte die Kinderträume
Wer stahl Wahrheit aus Kindermund
Wer nahm mir den kindlichen Sinn
Menschenskinder
- Aus dem Mund der Kinder und Säuglinge schaffst du dir Lob. (Ps 8,3)
- Als er die Fundamente der Erde abmaß, da war ich als geliebtes Kind bei ihm. (Spr 8,30)
- Ich war ein begabtes Kind und hatte eine gute Seele erhalten. (Weish 8,19)
- Wie ein kleines Kind bei der Mutter ist meine Seele still in mir. (Ps 131,2)
- Kommt, ihr Kinder, hört mir zu! Ich will euch in der Furcht des Herrn unterweisen. (Ps 34,12)
- Denn er hat die Riegel deiner Tore fest gemacht, die Kinder in deiner Mitte gesegnet. (Ps 147,13)
- Israel soll sich über seinen Schöpfer freuen, die Kinder Zions über ihren König jauchzen. (Ps 149,2)
Menschenskind, Ich darf wieder Kind sein, Ich darf ein Kind sein, Ich darf sein Kind sein
Kinder bringen Große zusammen, Kinder sagen die Wahrheit, Kinder verstehen alles, Kinder haben großen Hunger
Kinder können selig schlafen, Kinder sind seine Kinder, Gotteskinder, Menschenkinder, Menschenskinder
„Als acht Tage vorüber waren und das Kind beschnitten werden sollte, gab man ihm den Namen Jesus, den der Engel genannt hatte, bevor das Kind im Mutterleib empfangen war.“ (Lk 2,21).
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Weihnachten - Heiliger Abend im Jahreskreis A
© Alois van Doornick, Kalkar, Bild und Botschaft
196. Königin des Friedens. Immerwährende Hilfe. Ikone auf Blech. 1930er Jahre. Vier Kartuschen aus dem 2. Weltkrieg zu Blumenvasen umgeschmiedet um 1950 (Maria; Weihnachten, 1.01. Jes 9, 1-6; Lk 2, 1-14)
Im Bild
Wie leicht verfehlen wir den Inhalt bei Marienbildern, wenn wir den kleinen Jesus nicht für das Wichtigste halten. So golden der Hintergrund und so groß Maria: Jesus wird uns liebevoll überreicht.
Die Präsentation der „Immerwährenden Hilfe“ geht auf die Volksmissionen der Redemptoristen-Prediger zurück: Bei ihren Volksmissionen verbreiteten die Redemptoristen diese Kopien des seit 1867 in ihrer römischen Kirche verehrte Gnadenbildes, einer ihnen vom Papst geschenkten Ikone des 14. Jahrhunderts von ca. 40x50 cm auf Nussbaumholz.
Maria im blauen Ober- und rotem Untergewand trägt den in Grün und Gold gewandeten Jesus. Beide mit Nimbus. Beide mit sehr stark mit Steinen geschmückten Kronen. Beide mit griechischen Buchstaben als „Mutter Gottes“ und „Jesus Christus“ bezeichnet. Auch Michael und Gabriel haben Namenskürzel neben sich. Sie zeigen dem überraschten Jesus das Kreuz und die Leidenswerkzeuge, dergestalt dass der barfüßige Jesus nicht von den Socken, aber „von der Sandale“ ist, die unten herabfällt.
Bei der Sprengung der neugotischen Lambertuskirche durch sich zurückziehende deutsche Soldaten im März 1945 erlitt das Bild Beulen und Abschabungen, wurde aber auch 1972 so wieder in die neue Kirche zur Verehrung gleich im Eingang aufgenommen. Die Blumenvasen oben werden nicht nur zu Fronleichnam zum Blumenschmuck der Gottesdienste genutzt: Sie sind aus am Ende des Zweiten Weltkriegs aufgefundenen Kartuschen der Flak-Geschütze geformt und umgearbeitet: Schwerter zu Pflugscharen! Patronen zu Vasen!
Die Botschaft
Das Stichwort wird interessanterweise in drei Büchern im Alten Testament zitiert: „Er wird Recht schaffen zwischen vielen Völkern und mächtige Nationen zurechtweisen bis in die Ferne. Dann werden sie ihre Schwerter zu Pflugscharen umschmieden und ihre Lanzen zu Winzermessern. Sie erheben nicht mehr das Schwert, Nation gegen Nation, und sie erlernen nicht mehr den Krieg.“ (Micha 4, 3 wie Joel 4, 10; Jes 2, 4) Micha kündigt im nächsten Kapitel den Messias an: „Aber du, Betlehem-Efrata, bist zwar klein unter den Sippen Judas, aus dir wird mir einer hervorgehen, der über Israel herrschen soll. Seine Ursprünge liegen in ferner Vorzeit. Er wird auftreten und ihr Hirt sein in der Kraft des HERRN, denn nun wird er groß sein bis an die Grenzen der Erde. Und er wird der Friede sein.“ (Micha 5, 1)
Weihnachten suchen wir den Frieden der Familiengemeinschaft und der freundlichen Begegnungen bei liebevoll gedeckten Tischen, ausgesucht schönen Geschenken und den allerbesten Getränken aus unserem Vorrat. Der Krieg an Europas Grenzen macht allen über 80-Jährigen die eigenen Kriegerlebnisse wieder präsent.
Die Idylle der Weihnachtsgeschichte täuscht über die Besatzungslage in der Römerherrschaft damals schnell hinweg: Maria und Josef mussten sich sozusagen „neue Papiere“ für die Steuererklärung in ihrem Geburtsort Bethlehem besorgen. Maria erlitt als Schwangere durch den Willkürakt des Kaisers Augustus Unsägliches . Anschließend wurden sie zu Asylanten und mussten nach den ersten hundert Kilometern bis Bethlehem nun weiter hunderte Kilometer nach Süden ins rettende Ausland Ägypten: „Als Israel jung war, gewann ich ihn lieb, ich rief meinen Sohn aus Ägypten.“ (Hos 11, 1; Mt 2, 15) Nach Jahren erst ging es in Nazareth weiter. Ähnlich werden die Ukrainer erst nach Jahren in die Heimat zurückkehren können …
Das kriegsbeschädigte Weihnachtsbild enthält nicht nur die Spuren des Krieges, sondern auch die Vorzeichen des Leidens Jesu: Kleine Engel zeigen dem Kind die Werkzeuge der Passion. Wahrscheinlich wären unsere Babys heute auch „von den Socken“ oder „von den Sandalen“, wenn sie die ganzen Ausmaße künftiger Kriegs- und Todesaktivitäten kennten. Dennoch haben wir die Hoffnungsbotschaft auch bereits bei Jesaja: „Denn sein drückendes Joch und den Stab auf seiner Schulter, den Stock seines Antreibers zerbrachst du wie am Tag von Midian. Jeder Stiefel, der dröhnend daher stampft, jeder Mantel, im Blut gewälzt, wird verbrannt, wird ein Fraß des Feuers. Denn ein Kind wurde uns geboren, ein Sohn wurde uns geschenkt. Die Herrschaft wurde auf seine Schulter gelegt. Man rief seinen Namen aus: Wunderbarer Ratgeber, Starker Gott, Vater in Ewigkeit, Fürst des Friedens.“ Die Botschaft Gottes könnte stärker für Menschenköpfe nicht sein: Gott in Menschenhaut, Gott im Menschenkind. Das ist zum Staunen, Menschenskinder! Maria ist die Vase, die Blume, Jesus das Geheimnis in der Rose, die gebenedeite Frucht. „Im Winter wächst das Brot“ meint Ida-Friederike Görres im Blick auf die Weizenwintersaat: Die Kriegsnacht dieses Winters wartet auf einen neuen Morgen. Die Glaubensmüdigkeit will sich von den unvoreingenommenen Kinderauen wecken lassen. Das Kind will in uns auf-leben. Die zerbeulte Kirche kann zum neuen „Gloria in excelsis“ zusammenfinden.
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4 Advent im Jahreskreis A
© Alois van Doornick, Kalkar: Bild und Botschaft
29. Asylfamilie auf Wohnungssuche in Ägypten. Flucht nach Ägypten aus dem Sieben-Schmerzen-Altar in St. Nicolai Kalkar. Henrik Douvermann, Eiche, 1510
(4. Advent A: Jes 7, 10-14; Röm 1, 1-7; Mt 1, 18-25.
Josefsfest 19.03.)
Im Bild
Mir kommt er vor wie von Ferdinand Langenberg um 1900 neu nachgeschnitzt im Vergleich zum Holz der anderen Figuren: Für diese Aufnahme war der gepäckbeladene Josef aus dem „Fach“ der Flucht nach Ägypten herausgenommen. Die Räuber erschrecken sich, ein Götze verneigt sich und im Hintergrund wird erst für viele Maria auf dem Esel ahnbar in der tiefen figurenreichen Nische.
Die Botschaft
Im ersten Buch des Alten wie des Neuen Testaments stehen vergleichbare Geschichten: „Sie gab ihm den Namen Josef - Möge er noch hinzufügen - und sagte: Der HERR gebe mir noch einen anderen Sohn hinzu.“ (Gen 30,34) Rahel gebar dazu dann auch dem Jakob/Israel als Zwölftes „Benjamin“, das „Glückskind“. „Er gab ihm den Namen Jesus“ (Mt 1,25), erinnert Matthäus an die Vaterpflicht zur Namenszuteilung und an die alte Josefsgeschichte: „Jesus“ heißt: „Gott rettet!“
Die alte Josefs-Geschichte mit seinen Verwicklungen zu Pharaos Zeiten steht natürlich hinter dieser Flucht nach Ägypten, der „Umkehrgeschichte“ sozusagen. Der Messias wird mit der Herkunftserzählung Israels verknüpft und Jesus damit als der neue Mose präsentiert: Wie aus dem Nil das Kind Mose gezogen wurde, so wird das Baby Jesus als Flüchtlingskind aus Ägypten herausgerufen. Gern wird dazu noch der Prophet Hosea zitiert, dessen Figur im Marienleuchter deshalb gezeigt wird: „Als Israel jung war, gewann ich ihn lieb, ich rief meinen Sohn aus Ägypten.“ (Hos 11,1) Der Geburtsort Bethlehem hatte ihn schon in die Königsreihe mit dem dort als Hirtenjunge tätigen David und Salomo gestellt, wie es der Siebenschmerzen-Altar und der Marienleuchter in St. Nicolai tun.
- Ich bin sehr dankbar, dass ich immer tiefer die Verwobenheit unserer beiden Bücher des Glaubens AT und NT spüren darf. Erhellendes findet sich darin zu wissen., dass unsere Christengeschichte nicht nur 2000 Jahre alt ist.
- Jesus war immer für „draußen“: Stall Bethlehems, Dörfer Galiläas, Fischer, Sünder, Kranke, Kreuz Golgotha …
- Seit „Ich bin dann mal weg“ wissen wir, wie gut es tut, eine Auszeit zu nehmen und einen anderen Blick.
1. Schweige, Josef, weiter schweige! Sag kein Wort! ER ist das Wort.
Neige, Schweiger, weiter neige IHM dein Ohr und geh nicht fort!
Träume, Josef, wachsam träume! Wache! Auf! Wach auf mit Mut!
Räume, Träumer, weiter räume IHM den Platz, den Platz ein gut!
2. Sprich nicht, Josef, vorschnell sprich nicht aus, was unaussprechlich voll!
Ruhig, sprachlos Ruhe schenkst du, bist Maria Ruhepol.
Stumm bleib staunend, still verstumme vor des Allerhöchsten Wort!
Still schau schauernd, still verstehe: Krippe wird dem Wort zum Ort!
3. Schlafe, du Gerechter, schlaf nicht schnell bei Betl’hems Hirten ein!
Rufen, Josef, neu berufen lässt dein Davidsohn sich klein.
Höre, Josef, innen höre Gottes Hirtenmelodie!
Engels Singen, Glorias Klingen: Inn’geres wirst du hören nie.
4. Neige, Hörer, neig dein Herz hin, tief verneige dich vor IHM!
Steige, nach Ägypten steige: Dorther ruft der Vater IHN.
Sinne, Josef, Sinn erspüre, was seit Anbeginn erdacht!
Der im Anfang schuf die Erde, Gottes WORT, zeigt Anfangsmacht.
5. Flieh, Engagierter, flieh dem Alten, flieh vor Macht und Reichtumskron.
Siehe, es will Neues walten, Armen, Schwachen steht der Thron.
Fliehe, Josef! Flüchtlingskindern schenkt dies Kind sich arm und reich.
Du, Handwerker, darfst nicht hindern, dass Gott Menschen macht sich gleich. (singen nach GL/MS 770 Sion singe)
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3 Advent im Jahreskreis A
© Alois van Doornick, Kalkar, Bild und Botschaft
193. Johannes. Silberschild des Brudermeisters der St.-Johannes-Bruderschaft Wissel. Kevelaer (?) ca. 1975
(3. Advent A ,Mt 11, 2-11)
Im Bild
Der erste Brudermeister der Johannes-Schützen Wissel trägt einen eigenen Brustschild, eine Silbertreibarbeit, die an einer Kette getragen wird. Auf dem Mittelkreis wie in einer Taufschale dargestellt steht der Täufer Johannes im Wasser. Er gießt mit einer Muschel mit der rechten Hand nach rechts gewendet Wasser aus, während er sich mit der Linken an einen Kreuzstab hält. Die Front der Wisseler Kirche und die Jahreszahl „1725 Wissel“ begleiten das Johannesemblem, das auch in den Fahnen und den Jackenaufklebern so vorkommt.
Die Botschaft
Wenn wir die Kirche betreten, nehmen wir Weihwasser, machen das Kreuzzeichen und erinnern uns an die Taufe: Ich will hier beten im Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes. Ich bin damals so in die Kirche gekommen und tue es heute wieder im Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes. Ich wasche mir die Augen aus, ich wasche hier meine Hände in Unschuld, ich wasche mir die Ohren, Gott zu hören, ich wasche meine Schuld ab im Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes. Ich nehme mit meinen Händen Gott zu mir: auf mein Haupt und in mein Denken, in meinen Mittelpunkt und mein Herz, an Schulter und Hände und in mein Handeln im Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes.
Jeder Messbeginn beginnt mit der Umkehr, der Hinkehr, den Zeichen der Aufmerksamkeit und Ausrichtung, der Bitte um Gottes Vergebung und Reinwaschung.
Der Blick auf Maria und Johannes den Täufer ist, wenn wir Jesus suchen, wie eine Vorstufe, wie eine Brücke, wie eine Herstellung der guten Beziehung. So ist es wichtig genug, den Gottesdienst mit der richtigen „Herangehensweise“ zu beginnen: Das Eintreten in das Gotteshaus, das bewusste Kreuzzeichen der Gottesherabrufung und das Abwaschen des Alltagstaubes, der suchende Blick zum Kreuz und zum Tabernakel sowie zu den Mitchristen, die mit mir den Glauben hier feiern, die Kniebeuge vor der Größe Gottes, die Stille des eigenen Gebetes beim Ankommen in dieser Runde, das eröffnende Lied und die gemeinsame Begrüßung: „Der Herr sei mit euch!“, das Kyrie mit der Erbarmungsbitte und das lobende Gloria, das im Tagesgebet seinen Abschluss findet.
Die Umkehr, die Johannes verkündet ist eine Hinkehr. Auch in unseren Gottesdiensten kann es dann geschehen: „Blinde sehen wieder und Lahme gehen, Aussätzige werden rein und Taube hören, Tote stehen auf und Armen wird das Evangelium verkündet.“ Manchmal müssen wir wieder neu an der Disponierung, an der „Einstellung“ arbeiten, um ganz da zu sein und uns beschenken zu lassen.
Gebet zur Umkehr
Herr, ich brauche dich jeden Tag. Gib mir die Klarheit des Gewissens, die dich fühlen und begreifen kann. Meine Ohren sind taub, ich kann deine Stimme nicht vernehmen. Meine Augen sind trüb, ich kann deine Zeichen nicht sehen. Du allein kannst mein Ohr schärfen und meinen Blick klären, mein Herz reinigen und erneuern. Lehre mich zu deinen Füßen sitzen Und auf dein Wort hören. Amen.
Kardinal Newman
Vater unser, der du bist im Himmel.
Erlöse uns vom Übel des Stolzes durch wahre Gottesfurcht und Bescheidenheit. Führe uns nicht in Versuchung des Neides, sondern gib uns die Gnade, durch Frömmigkeit und Güte Verzeihung unserer Schuld zu finden, wie auch wir vergeben unsern Schuldigern. Lass uns niemanden durch Zorn verletzen; Denn alle sind ja deine Kinder. Lass uns vielmehr unsere Sünden beweinen.
Unser tägliches Brot gib uns heute, das uns stärkt gegen die geistige Trägheit und uns hungern und dürsten lässt nach den Werken der Gerechtigkeit.
Dein Wille geschehe, dass wir nicht dem Geiz erliegen, sondern – deinem Rate folgend – das Unsrige gern mit andern teilen. Zu uns komme dein Reich, es befreie uns von aller Unmäßigkeit, so dass wir mit wachem Geiste und reinem Herzen dich schauen.
Geheiligt werde dein Name in uns, damit das Begehren des Leibes zur Ruhe komme und wir im Geistigen die echte Freude finden. Amen.
(Albertus Magnus, Dominikaner,
Theol. Lehrer in Köln im Mittelalter)
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2 Advent im Jahreskreis A
© Alois van Doornick, Kalkar, Bild und Botschaft
50. Marienleuchter: Jesse, Jesaja, Sacharja, Micha, Jeremia, Matthäus. 4 Kalkarer Schnitzer 1510-1540, Eiche und Schmiedearbeit. (2. Advent A: Jes 11, 1-10; Röm 15, 4-9; Mt 3, 1-12)
Im Bild Stammbaum Jesu aus Isai/Jesse: aus Gott!
Es steht auf der ersten Seite des Neuen Testaments die Herleitung Jesu aus den Stämmen des Alten Testaments: Mt 1,1-17: Stammbaum Jesu Christi, des Sohnes Davids, des Sohnes Abrahams: Abraham war der Vater von Isaak, Isaak von Jakob, Jakob von Juda und seinen Brüdern. Juda war der Vater von … Obed war der Vater von Isai, Isai der Vater des Königs David. David war der Vater von Salomo, dessen Mutter die Frau des Urija war. Salomo war der Vater von Rehabeam, … Joschija war der Vater von Jojachin und seinen Brüdern; das war zur Zeit der Babylonischen Gefangenschaft. Nach der Babylonischen Gefangenschaft war Jojachin der Vater von … Jakob war der Vater von Josef, dem Mann Marias; von ihr wurde Jesus geboren, der der Christus (der Messias) genannt wird. Im ganzen sind es also von Abraham bis David vierzehn Generationen, von David bis zur Babylonischen Gefangenschaft vierzehn Generationen und von der Babylonischen Gefangenschaft bis zu Christus vierzehn Generationen.
Die Botschaft: Oben der Vater und die Taube „Er wird euch mit Hl. Geist und mit Feuer taufen!“ Mt 3, 11
1 Sam 16,10-13: So ließ Isai sieben seiner Söhne vor Samuel treten, aber Samuel sagte zu Isai: Diese hat der Herr nicht erwählt. Und er fragte Isai: Sind das alle deine Söhne? Er antwortete: Der jüngste fehlt noch, aber der hütet gerade die Schafe. … David war blond, hatte schöne Augen und eine schöne Gestalt. Da sagte der Herr: Auf, salbe ihn! Denn er ist es. Samuel nahm das Horn mit dem Öl und salbte David mitten unter seinen Brüdern. Und der Geist des Herrn war über David von diesem Tag an. Samuel aber brach auf und kehrte nach Rama zurück.
In der Laterne unten: Vorn Isai, hinten Matthäus, dazu vier Propheten: Jesaja, Sacharja, Micha, Jeremia
Jes 7,13f: Da sagte Jesaja: Hört her, ihr vom Haus David! Genügt es euch nicht, Menschen zu belästigen? Müsst ihr auch noch meinen Gott belästigen? Darum wird euch der Herr von sich aus ein Zeichen geben: Seht, die Jungfrau wird ein Kind empfangen, sie wird einen Sohn gebären, und sie wird ihm den Namen Immanuel (Gott mit uns) geben.
Jes 11,1-4: Doch aus dem Baumstumpf Isais wächst ein Reis hervor, ein junger Trieb aus seinen Wurzeln bringt Frucht. Der Geist des Herrn lässt sich nieder auf ihm: der Geist der Weisheit und der Einsicht, der Geist des Rates und der Stärke, der Geist der Erkenntnis und der Gottesfurcht. Er erfüllt ihn mit dem Geist der Gottesfurcht. Er richtet nicht nach dem Augenschein, und nicht nur nach dem Hörensagen entscheidet er, sondern er richtet die Hilflosen gerecht und entscheidet für die Armen des Landes, wie es recht ist. Er schlägt den Gewalttätigen mit dem Stock seines Wortes und tötet den Schuldigen mit dem Hauch seines Mundes. Gerechtigkeit ist der Gürtel um seine Hüften, Treue der Gürtel um seinen Leib.
Sach 9,9: Juble laut, Tochter Zion! Jauchze, Tochter Jerusalem! Siehe, dein König kommt zu dir. Er ist gerecht und hilft; er ist demütig und reitet auf einem Esel, auf einem Fohlen, dem Jungen einer Eselin.
Micha 5,1-4: Aber du, Betlehem-Efrata, so klein unter den Gauen Judas, aus dir wird mir einer hervorgehen, der über Israel herrschen soll. Sein Ursprung liegt in ferner Vorzeit, in längst vergangenen Tagen. Darum gibt der Herr sie preis, bis die Gebärende einen Sohn geboren hat. Dann wird der Rest seiner Brüder heimkehren zu den Söhnen Israels. Er wird auftreten und ihr Hirt sein in der Kraft des Herrn, im hohen Namen Jahwes, seines Gottes. Sie werden in Sicherheit leben; denn nun reicht seine Macht bis an die Grenzen der Erde. Und er wird der Friede sein.
Jer 23,5:Seht, es kommen Tage - Spruch des Herrn -, da werde ich für David einen gerechten Spross erwecken. Er wird als König herrschen und weise handeln, für Recht und Gerechtigkeit wird er sorgen im Land. In seinen Tagen wird Juda gerettet werden, Israel kann in Sicherheit wohnen. Man wird ihm den Namen geben: Der Herr ist unsere Gerechtigkeit.
Offenbarung 12, 1-5: Dann erschien ein großes Zeichen am Himmel: eine Frau, mit der Sonne bekleidet; der Mond war unter ihren Füßen und ein Kranz von zwölf Sternen auf ihrem Haupt. Sie war schwanger und schrie vor Schmerz in ihren Geburtswehen. Und sie gebar ein Kind, einen Sohn, der alle Völker mit eisernem Zepter weiden wird. Und ihr Kind wurde zu Gott und zu seinem Thron entrückt.
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Nikolaustag im Jahreskreis A
© Alois van Doornick, Kalkar: Bild und Botschaft
32. Solidarität siegt. Nikolaus. St. Antonius Kalkar-Hanselaer.
Altarflügelrückseite 16. Jh. (Nikolaus; 15. So. C; Lk 10, 25-37)
Im Bild
Zu den unbekannten Kunstwerken gehört dies wegen des Lichteinfalls von hinten verblassten und nie restaurierten Altarbilds in St. Antonius Hanselaer. Es handelt sich um die Rückseite des linken Flügels, die bei geschlossenem Altar dann mittig links sichtbar würde. Das gerahmte Bild hat in sich noch einmal einen oben gerundeten Rahmen, den der Bischof als Lichtgestalt in ganzer Größe ausfüllt. Er trägt alle Pontifikalien der Barockzeit: Ring und Handschuhe, Bischofsstab mit Maria und Johannes unter dem Kreuz in der Krümme und drei Heiligendarstellungen auf dem linken Chormantelstab. Die Schließe trägt das „IHS“-Monogramm mit dem kleinen Kreuz darüber: Der Strich über den drei Buchstaben bezeichnete früher vor allem bei Jesuiten die Abkürzung des Namens „Jhesus“, aber auch „Jesus hominum socius“ (Gefährte der Menschen), „Jesus hominum salvator“ (Erlöser der Menschen) oder volkstümlich „Jesus, Heiland, Seligmacher“. Die drei Kinder im Zuber sprechen von der Sorge des Bischofs von Myra für verwaiste oder gar „gepökelte“ Kinder, wobei er hier nur segnet. Mancher mag bei Waschbütt denken an „und gebadet wurde samstags“. Neben anderen verwaschenen Inschriften ist die Bezeichnung „St. Nikolaus“ noch lesbar.
Die Botschaft
Aus dem Dunkel der Geschichte trittst du, Nikolaus, heraus. In die lichterfrohen Orte kommst du, Lichtgestalt, ins Haus.
Unmenschlich das Weltendunkel: Dein Weg geht den Nöten nach. Bischöflich als guter Hirte kommst du unter manches Dach.
Dort, wo Paulus Christus lehrte: Die Türkei war Heimat dir. Dass Gemeinden menschlich sorgen: Dafür stehst du heute hier.
Myra hatte reichlich Nöte, heute gibt’s nicht wen’ger Not. Und zum Brot der Lebensmittel braucht es viel an Liebesbrot.
Im sozialen Tun erleben wir, wo echtes Glück man spürt. Glaubenslehre prägtest mit du, Christus war dein Oberhirt.
Früh besuchtest du Konzile, schriebst am Credo selbst noch mit. Dass wir leben, was wir glauben, weise uns, ist unsre Bitt.
Bist ein Mann, der nicht lang zögert, handfest halfst du Hungernden. Handeln ist dir sehr vonnöten, Kindern bist du großer Fan.
Anwalt bleibst du, dass wir Kinder heut viel fördern, dass sie froh, fit fürs Leben, stark im Handeln werden durch uns morgen so.
Jedes Kind – war’n die Motive, dass du sorgend nachgingst dort – ist ein Gotteskind mit Zukunft: Schenk uns Kraft dafür im Ort!
Ungesehen, heimlich halfst du vielen ganz unheimlich viel. Ganz wie Gott wollt’st Menschen suchen du bewusst: Das war dein Ziel.
Glauben ist für dich gleich Handeln, ist nicht „überzeugt sein von“. Wenn wir an dir Beispiel nehmen, dann gelingt der Liebe Ton.
Nikolaus, lehr uns das Gehen! Glauben geht in Liebe gut. Nikolaus, so viele warten! Bischof, hilf, erbitt uns Mut!
„Niko-laós“, der Name kündet: „Volk kann siegen“, nicht entschwindet das Interesse an den Kleinen, die nicht zugehörig meinen
sich in der Gesellschaftrunde: Heut stehn sie in aller Munde, wenn Franziskus das „Erbarmen“ weltweit würdigt: Ja, die Armen
haben Vorrang, dort sich findet unser Gott, in ihnen kündet er sich für uns selbst am besten. Gottes Art ist‘s am gemäßten,
ohne Geld und Gold zu zeigen sich im Medien-/Kaufrausch-Reigen.
Fragend schauen wir noch heute, wie die reichen Kaufmannsleute einen armen Bischof wählten, ihn als ihren Mann gern zählten.
Schlug bei ihnen das Gewissen, ließen sie ansonsten missen Armensorge bei dem Handeln? Konnten Händler sich so wandeln,
dass sie Nikolaus nur als Bild ihrer Frömmigkeit gestellt? Händler wurden Handler früher: Armenstiftung und Spitäler
gründeten sie zeitig schon, nannten sie nach dem Patron. Heute sollten wir uns fragen: Können wir es selbst denn wagen,
unsre Händel hin zum Handeln so gezielt, bewusst zu wandeln, dass wir armes Volk anschauen, fremden Leuten Wohnstatt bauen,
integrieren, Brücken bauen, trotz Religionsgrenzen uns trauen, weil im Menschen Gutes findet überall man und sich kündet
Gott in jedem Menschenwesen, wie wir bei der Schöpfung lesen. Gott sucht Handler, praxisfeste Menschen, die spontan aufs Beste
nachahmen den Stadtpatron, die verstanden lange schon, wo die Not ist wie zu lindern bei den Großen, bei den Kindern.
Mögen damals Handelsstädte sich geziert mit ihm: Man hätte heute ziemlich viel vergessen, wenn wir vom Besitz „besessen“
händlerhaft das Handeln fehlen lassen und das Wichtigste verhehlen, dass uns jedes Gut ins Leben Gott umsonst hat mitgegeben.
Unser Händler-Stadt-Patron weist uns richtges Handeln schon, dass sozial wir Handel treiben, uns für Menschen gern aufreiben
ungesehn, spontan und still: Nikolaus Gott so zeigen will. Stark wie damals Christenleute können der Umgebung heute
Gott so predigen, nahebringen in ganz einfach guten Dingen. Nikolaus, Schiffer, Händlersmann, zeig uns, wie man handeln kann!
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AvD-Schatzkiste
Allgemeines
Advent-Weihnachten
Advent:
Weihnachten:
- Betlehem
- Das Wort wird Fleisch
- David, der Hirte
- „Dumme Tiere"
- Ein großes „Danke"
- Geboren von einer Frau
- Gloria - Deutsch
- Gloria - Englisch
- Jeder hätt hier enkelt wat te sägge - Ömmer dij Last met et Krepp-Opbauwe (plattdt. - dt.)
- Krippe und Kreuz
- Krippenfragen
- Krippengedanken
- Krippengeflüster
- Leitsterne
- Ochs und Esel
- Predigt zum Motto des Weltjugendtages 2005
- Weihnachten 2003
- Weihnachten 2008
- Weihnachtskarte 2009
Jahreswechsel:
Erscheinung des Herrn:
Bedenkliches
Allgemeines:
- Anbetung
- Beichten
- Beruf
- Der Reis ist heiß
- Ehrenamt
- Geistliche Berufe
- Johannes
- Kevelaer
- Kindertaufe
- Kircheneintritt
- Krankenkommunion
- Liebesgeschichte
- Messe
- Messe vor der Messe
- Morgengebet
- Mut zum Christsein
- Nachdenken macht dankbar
- Namenspatron
- Oktober - Rosenkranz
- Priester
- Reims
- Rosenkranz
- Sonntagsmesse
- Tod begreifen dürfen
- Verklärung
- Warum eigentlich sonntags zur Kirche?
- Werktagsmesse
- Wie geht's?
- Zehn Gebote
- Zeitgenossen
Fastenzeit:
- Einstieg Karwoche
- Fastenideen
- Interview Aschermittwoch
- Kann sich sehen lassen...
- Lasst euch mit Gott versöhnen
Ostern-Pfingsten:
Gemeindeleben:
- Aufbruch
- Beichte
- Beichte - Interviewfragen
- Den Tod begreifen dürfen
- Fürbitte ist Nächstenliebe
- Gerne Priester
- Gott sei Dank - Talente
- Kinder
- Lächeln - Liebe geben
- Messe bestellen
- Oktober - Rosenkranz
- Selbst Christ
- Sonntagsfragen
- Werktagsmesse
Gott und die Welt:
- AHA: Karnevalspredigt zu 1 Kor 10, 31ff
- Beten
- Dein Leib war Gottes Tempel
- Dominikaner denken
- Gebote - Angebote
- Gemeindezukunftslied
- Gestandene Gestalten
- Ich gehe nicht in die Kirche
- Können wir Gott vertrauen?
- Ladenschluss
- Meine kleine Welt
- Morgengebet
- Respekt - Feindesliebe
- Santiago - Warum?
- Schöpferische Liebe (Lied)
- Sein wie die Muschel
- Starke Menschen vor 75 Jahren - Nachkriegsgedenken 2020
- Suche Frieden
- Tischgebete
- Wohin schaust du?
Ehe+Jubliäen
Fastenzeit-Ostern
Gebete-Meditationen
- 12 Körbe
- Abendausklänge - 31 Tage
- Arbeiter im Weinberg
- Christen ganz firm
- Christen mit Schlüsselgewalt
- Der offene Himmel
- Feigenbaum
- Jericho
- Leid und Mitleid
- Maiandacht 2019
- Maiandacht blüht schönes 2018
- Morgenmomente - 31 Tage
- Petrus auf dem Holzweg
- Psalmen in Versen
- Sieben Geistesfarben
- Stell dich in den Sturm
- Tischegebete
- Um Himmels Willen
- Verklärung
- Zachäus
Glückwünsche
Rätsel
Wichtige Gedichte
- Abbild Liebe
- Achtung Menschen
- Allerseelen
- Alles fließt
- Alles hinter mir
- Beten ist...
- Brunnen
- Brückengedanken
- Chartres Gedichte
- Der da
- Ehelied
- Firmung
- Fronleichnam
- Frühlingsaufbruch
- Frühlingssonne
- Geistliche Berufe
- Ich bin
- Ich suche nicht, ich finde
- In memoriam Søren Kirkegaard
- Ins Netz gegangen
- Jahresglück
- Jericho
- Johannes - 7 Worte
- Kirkegaard
- Mitunter gegenüber
- Monatsgedichte
- Novemberfeld
- Novemberzeit
- Priester
- Reims - Lob
- Schöne Zeiten
- Sieben Geistesfarben
- Urlaub
- Verklärung
- Verkleidet
- Vincent van Gogh
- Wahrheit tun in Liebe
- Was sehn wir, wenn wir sehen?
- Wasser
Archiv Sonntagsgedanken
Archiv Sonntagsbildgedanken 2020/2021
01. 5. Fastensonntag
02. Palmsonntag
03. Gründonnerstag
04. Karfreitag
05. Karsamstag
06. Ostern
07. Ostermontag
08. Weißer Sonntag
09. 3. Ostersonntag
10. 1 Mai
11. Marienmonat Mai
12. 4. Ostersonntag
13. 5. Ostersonntag
14. 6. Ostersonntag
15. Christi Himmelfahrt
16. 7. Ostersonntag
17. Pfingstsonntag
18. Pfingstmontag
19. Dreifaltigkeitssonntag
20. 11. Sonntag im Jahreskreis
21. 12. Sonntag im Jahreskreis
22. 13. Sonntag im Jahreskreis
23. 14. Sonntag im Jahreskreis
24. 15. Sonntag im Jahreskreis
25. Jakobustag am 25. Juli
26. 16. Sonntag im Jahreskreis
27. 17. Sonntag im Jahreskreis
28. 18. Sonntag im Jahreskreis
29. 19. Sonntag im Jahreskreis
30. 20. Sonntag im Jahreskreis
31. 21. Sonntag im Jahreskreis
32. 22. Sonntag im Jahreskreis
33. 23. Sonntag im Jahreskreis
34. 24. Sonntag im Jahreskreis
35. 25. Sonntag im Jahreskreis
36. 26. Sonntag im Jahreskreis
37. 27. Sonntag im Jahreskreis Erntedank
38. 28. Sonntag im Jahreskreis
39. 29. Sonntag im Jahreskreis
40. 30. Sonntag im Jahreskreis
41. 31. Sonntag im Jahreskreis Allerheiligen
42. 32. Sonntag im Jahreskreis
43. 33. Sonntag im Jahreskreis
44. 34. Sonntag im Jahreskreis, Christkönigsfest
45. 1. Advent
46. 2. Advent
47. 3. Advent
48. 4. Advent
49. Heiligabend
50. Weihnachten
51. 1.Sonntag nach Weihnachten
52. Neujahr
53. 2. Sonntag nach Weihnachten
54. Heilige Dreikönige
55. Taufe des Herrn
56. 2. Sonntag im Jahreskreis
57. 3. Sonntag im Jahreskreis
58. 4. Sonntag im Jahreskreis
59. 5. Sonntag im Jahreskreis
60. 6. Sonntag im Jahreskreis
61. Aschermittwoch
62. 1. Sonntag der Fastenzeit
63. 2. Sonntag der Fastenzeit
64. 3. Sonntag der Fastenzeit
65. 4. Sonntag der Fastenzeit
Archiv Sonntagsbildgedanken 2021/2022
01. 5. Fastensonntag
02. Palmsonntag
03. Gründonnerstag und Karfreitag
04. Ostern
05. Weißer Sonntag
06. 3. Sonntag der Osterzeit
07. 4. Sonntag der Osterzeit
08. 5. Sonntag der Osterzeit
09. 6. Sonntag der Osterzeit
10. Christi Himmelfahrt
11. 7. Sonntag der Osterzeit
12. Pfingsten
13. Dreifaltigkeitssonntag
14. 10. Sonntag im Jahreskreis
15. 11. Sonntag im Jahreskreis
16. 12. Sonntag im Jahreskreis
17. 13. Sonntag im Jahreskreis
18. 14. Sonntag im Jahreskreis
19. 15. Sonntag im Jahreskreis
20. 16. Sonntag im Jahreskreis
21. 17. Sonntag im Jahreskreis
22. 18. Sonntag im Jahreskreis
23. 19. Sonntag im Jahreskreis
24. 20. Sonntag im Jahreskreis
25. 21. Sonntag im Jahreskreis
26. 22. Sonntag im Jahreskreis
27. 23. Sonntag im Jahreskreis
28. 24. Sonntag im Jahreskreis
29. 25. Sonntag im Jahreskreis
30. 26. Sonntag im Jahreskreis
31. 27. Sonntag im Jahreskreis
32. 28. Sonntag im Jahreskreis
33. 29. Sonntag im Jahreskreis
34. 30. Sonntag im Jahreskreis
35. 31. Sonntag im Jahreskreis
36. 32. Sonntag im Jahreskreis
37. 33. Sonntag im Jahreskreis
38. Christkönigsfest
39. 1. Advent
40. Sonntagsgedanken zum 01.12.2021
41. 2. Advent
42. Nikolaus-Tag
43. 3. Advent
44. 4. Advent
45. Heiligabend
46. Weihnachten (Fest der Hl. Familie)
47. Neujahr
48. Taufe des Herrn
49. 2. Sonntag im Jahreskreis
50. 3. Sonntag im Jahreskreis
51. 4. Sonntag im Jahreskreis
52. Mariä Lichtmess
53. 5. Sonntag im Jahreskreis
54. 6. Sonntag im Jahreskreis
55. 7. Sonntag im Jahreskreis
56. 8. Sonntag im Jahreskreis
57. 1. Sonntag der Fastenzeit
58. 2. Sonntag der Fastenzeit
59. 3. Sonntag der Fastenzeit
60. 4. Sonntag der Fastenzeit
Archiv Sonntagsbildgedanken 2022/2023
01. 5. Fastensonntag
02. Palmsonntag
03. Karwoche
04. Ostern
05. Weißer Sonntag
06. 3. Sonntag der Osterzeit
07. 4. Sonntag der Osterzeit
08. 5. Sonntag der Osterzeit
09. 6. Sonntag der Osterzeit
10. Christi Himmelfahrt
11. 7. Sonntag der Osterzeit
12. Pfingsten
13. Dreifaltigkeitssonntag
14. 12. Sonntag im Jahreskreis
15. 13. Sonntag im Jahreskreis
16. 14. Sonntag im Jahreskreis
17. 15. Sonntag im Jahreskreis
18. 16. Sonntag im Jahreskreis
19. 17. Sonntag im Jahreskreis
20. 18. Sonntag im Jahreskreis
21. 19. Sonntag im Jahreskreis
22. 20. Sonntag im Jahreskreis
23. 21. Sonntag im Jahreskreis
24. 22. Sonntag im Jahreskreis
25. 23. Sonntag im Jahreskreis
26. 24. Sonntag im Jahreskreis
27. 25. Sonntag im Jahreskreis
28. 26. Sonntag im Jahreskreis
29. 27. Sonntag im Jahreskreis
30. 28. Sonntag im Jahreskreis
31. 29. Sonntag im Jahreskreis
32. 30. Sonntag im Jahreskreis
33. 31. Sonntag im Jahreskreis
34. 32. Sonntag im Jahreskreis
35. 33. Sonntag im Jahreskreis
36. Christkönigsfest
37. 1. Advent
38. 2. Advent
39. Nikolaus-Tag
40. 3. Advent
41. 4. Advent
42. Heiliger Abend
43. Sylvester/Neujahr
44. Taufe des Herrn
45. 2. Sonntag im Jahreskreis
46. 3. Sonntag im Jahreskreis
47. 4. Sonntag im Jahreskreis
48. 5. Sonntag im Jahreskreis
49. 6. Sonntag im Jahreskreis
50. 7. Sonntag im Jahreskreis
51. 1. Sonntag der Fastenzeit
52. 2. Sonntag der Fastenzeit
53. 3. Sonntag der Fastenzeit
54. Zum 80. Todestag von Bischof Lörks
55. 4. Sonntag der Fastenzeit 2023









