Kirchen und Kapellen in Heilig Geist

St. Nicolai Kalkar

St. Nicolai gehört zu den bedeutendsten Schatzhäusern spätmittelalterlicher Kunst in Europa. Im 15. und 16. Jahrhundert errichtete die stolze Bürgerschaft in etwas mehr als einem Jahrhundert nicht nur wichtige Bauten, wie das stattliche Rathaus und die St. Nicolaikirche, sondern stattete letztere auch mit hochrangigen Kunstwerken aus.

Anfahrt

Jan-Joest-Str. 1                                               

47546 Kalkar                                                   

 

Navi-Ziel (Parkplatz P2):

Im Schwanenhorst

47546 Kalkar

St. Pankratius Altkalkar

St. Pankratius in Altkalkar führt sich traditionell gern schon auf eine Gründung der heiligen Helena, der Mutter Kaiser Konstantins zurück. Im Mittelalter war der Klever Graf Patronatsherr. 1441 wurde St. Nicolai mit Hanselaer von ihr abgepfarrt. 1636 wurde die Kirche im Dreißigjährigen Krieg völlig zerstört. Die zu klein gewordene Folgekirche wurde 1892 mit 300 Sitzplätzen neugotisch neu errichtet und nach 2000 ganz instandgesetzt. St. Pankratius hat eine Orgel mit 17 Registern und drei Glocken von 1897.

 

Anfahrt

Karl-Leisner-Platz 10

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Kapelle im Marienstift Kalkar

Die Kapelle im Marienstift an der Grabenstraße 8 in Kalkar befindet sich in der ersten Etage. Sie hat Platz für 40 Besucher. Täglich finden dort Gebetszeiten mit den Bewohnern statt sowie donnerstags um 10.00 Uhr ein Gottesdienst. Der Altar birgt seit 2011 eine Reliquie der seligen Schwester Maria Euthymia.

Anfahrt

Grabenstr. 6-8

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Kapelle im Krankenhaus Kalkar

Die Kapelle im St.-Nikolaus-Hospital an der Grabenstr. 88 wurde schon im 19. Jahrhundert als Kapelle der dort tätigen Clemens-Schwestern geführt. Sie dient der Meditation und der Besinnung für Besucher und Betreute, für Mitarbeitende und Gäste. Aus dem dortigen Tabernakel werden samstags die Krankenkommunionfeiern im Haus gehalten. Mittwochabends ist Rosenkranzgebet und Messfeier für die ganze Gemeinde.

Anfahrt

Grabenstr. 88
47546 Kalkar

St. Lambertus Appeldorn

St. Lambertus Appeldorn hat eine bewegte fast tausendjährige Geschichte: Die Vorgängerkirche aus dem 15. Jahrhundert wurde 1892 erweitert und im Zweiten Weltkrieg sehr zerstört. Der Wiederaufbau wurde nach der Abtrennung von Kehrum 1963 dann 1972 mit einem neuen Zentralbau und dem erhaltenen Chor in zwei Gottesdiensträume geteilt. Die Kirche verfügt über eine Orgel mit 23 Registern und drei Glocken von 1972.

 

Appeldorn findet erstmals 793, damals noch unter dem Namen Appeldro Erwähnung. Die Kirche St. Lambertus zu Appeldorn wird erstmals gegen Anfang des 12. Jahrhunderts erwähnt. Als Pfarre wird diese 1307 bezeugt. Den ersten dreischiffigen, spätgotischen Kirchenbau gab es gegen Ende des 15. Jahrhunderts. 1892 wird dieser Bau um 2 Joche in Richtung Westen erweitert und der Turm wird neu errichtet. Durch die Kriegswirren des 2. Weltkrieges im Jahre 1945, wird die Kirche beim Rückzug der deutschen Truppen gesprengt. Von diesem Kirchenbau blieb nur noch der Chor erhalten, der bis heute mit dem modernen Neubau den Gesamtkirchenbau bildet. Sehenswert ist im Inneren vor allem der Antwerpener Altar aus dem Jahr 1530 .

Anfahrt

St.-Lambertus-Str. 19

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Fatima-Kapelle Appeldorn

Die Fatima-Kapelle am Fatima-Weg in Appeldorn verdankt ihre Gründung dem Dankesversprechen der angrenzenden Familie Wilmsen für die gesunde Heimkehr ihrer Söhne aus dem zweiten Weltkrieg sowie dem Gedenken zweier an der Stelle zwischenzeitlich beerdigter Soldaten. Die Marienstatue wurde von Mitgliedern der Familie auf einer Fahrt durch das Nachkriegsfrankreich und -Spanien eigenständig in Fatima/Nordportugal abgeholt. An jedem 13. der Monate Mai bis Oktober sind hier Andachten und Messfeiern. Die tagsüber geöffnete Kapelle dient vielen Menschen zum stillen Gebet und zum Entzünden von Kerzen.

Anfahrt

Fatima-Weg 79

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St. Hubertus Kehrum

Nach der Barackenkirche der Nachkriegszeit wurde von den Bewohnern gegen den Willen des Bistums und mit Eigenmitteln diese St.-Hubertus-Kirche errichtet und 1968 eingeweiht nach der Anerkennung als Pfarrektorat. In die moderne fächerförmige Kirche mit Empore wurde 2014 das Pfarrheim mit einem kleinen Anbau integriert, so dass heute barrierefrei Sitzungsraum und Kirche verbunden sind als Zentrum der örtlichen Vereine und Gruppen. Das Umfeld wird von den Nachbarn liebevoll betreut.

Anfahrt

St.-Hubertus-Weg 1

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St. Barnabas Niedermörmter

Schon 1206 wird ein Pfarrer an der Kirche in Niedermörmter genannt, die seit dem 15. Jh. das seltene Barnabas-Patronat trägt. Zwischen 1557 und 1618 gab es auch einmal einen reformierten Prediger. 1438 wurde Hönnepel abgepfarrt. Die Kirche wurde von deutschen Soldaten im Zweiten Weltkrieg auf dem Rückzug gesprengt, so dass nur wenige Figuren erhalten sind. Den hellen Raum beleuchten ausdrucksvolle Fenster. Die Orgel von 1964 hat 17 Register. Von den drei Glocken stammt die mittlere aus 1509.

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Kerkend 9
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St. Antonius Hanselaer

Schon um 1000 besaß Maria im Capitol in Köln in Hanselaer einen Latenhof. Die St.-Antonius-Kirche mit romanischem Turm, einfachem Langhaus und gotischem Chor liegt erhöht heute fast noch wie im mittelalterlichen Umfeld der Höfe, des Friedhofs und der alten Küsterei. Vielen unbekannt ist die großartige Innenausstattung aus verschiedenen Kalkarer Klöstern und abgerissenen Kirchen mit originaler mittelalterlicher Farbgebung in den drei Altären. Die Kirche ist nur zu Führungen und in den Sommermonaten am 1. Sonntag um 15.00 Uhr geöffnet sowie einmal im Monat am 2. Donnerstag zur Messfeier.

Anfahrt

Spickstr. 83

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Kirchen und Kapellen in St. Clemens

St. Clemens Wissel

Die sehenswerte romanische Stifts-Basilika St. Clemens in Wissel aus hellem Eifeler Tuffstein hat eine achthundertjährige Geschichte als Stiftskirche der Klever Grafen. Bis 1804 lebte hier eine Priestergemeinschaft als Kapitel. Der gotische Chor wurde im 15. Jh. angefügt. Ein Seitenschiff birgt Reliquien des seligen Luthard. Im Umfeld der schönen Kirchfreiheit und des Friedhofs liegt das Stiftsmuseum mit wechselnden Angeboten. Die Orgel birgt 17 Register und einen mittelalterlichen Prospekt. Unter den vier Glocken ist eine von 1782.

Anfahrt

Köstersdick 33

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St. Peter und Paul Grieth

Seit 1445 ist St. Peter und Paul als Pfarrkirche losgelöst von Wissel. Die reich ausgestattete gotische Kirche des Schifferstädtchens Grieth war nach dem Krieg eine der ersten wiederaufgebauten Kirchen längs des Rheins. Mit alten Messgewändern, Schnitzaltar und Figuren aus dem Beginn des 16. Jh. sowie 5 Glocken (eine mit 1000 kg von 1429) sowie reichen neugotischen Stummel-Fenstern macht die Kirche einen  gepflegten und geschlossenen Eindruck seit dem Einbau der neuen Orgelbühne und den Renovierungen der vergangenen Jahrzehnte sowie den neuen Fenstern im Chor von Dieter Hartmann, Köln.

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Griether Markt 16a

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Kapelle St. Marien Grieth

Die Kapelle St. Marien Grieth geht auf einen alten Klosterstandort sowie auf das frühere Griether Krankenhaus zurück und liegt jetzt eingebunden in das Seniorenheim am Griether Markt. Die schlichte Kapelle neben dem Gästeraum ist im Winter freitags Werktagskapelle der Gemeinde mit 25 Plätzen.

Anfahrt

Griether Markt 30
47546 Kalkar

St. Regenfledis Hönnepel

St. Regenfledis Hönnepel geht auf einen Hof des Klosters einer Nachfahrin Karls des Großen in Denain an der belgisch-französischen Grenze zurück. 1240 kaufte das Xantener Stift diesen Hof, dessen Kirche 1438 Pfarrkirche wurde, nachdem dort zwischenzeitlich Zisterziensermönche lebten. Mit dem Turm aus dem 14. Jh. und dem gotischen Langhaus überstand die mit wunderbaren neugotischen Fenstern versehene Kirche den zweiten Weltkrieg unbeschadet und liegt heute vom Friedhof umgeben am Ortsrand. Unter den drei  Glocken ist eine aus dem 13. und eine aus dem 14. Jh. Die Sakristei birgt ein Kreuz aus dem 14. Jh. Der Taufstein ist über 800 Jahre alt.

Anfahrt

Griether Str. 45

47546 Kalkar